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Tierwelten

Zu den Tieren, die auf der Iberischen Halbinsel und somit auch in Portugal vorkommen, gehören der Iberische Wolf, der Pardelluchs und der Iberische Hase. Daneben gibt es aber auch Wildziegen, Füchse, Wildschweine, Rehe, Hirsche, Wildkatzen, Wiesel, Marder, Otter, spanischer Kaiseradler, Iberiensteinbock und wenige Braunbären. Zu den Raubtieren zählt auch der Ichneumon, die einzige Mangusten Art, die in Europa vorkommt, nämlich im Süden von Spanien und Portugal.

Neben Säugetieren leben auch knapp drei Dutzend Reptilienarten auf dem portugiesischen Festland, wie auch auf Madeira und den Azoren. Zu ihnen zählen Eidechsen, Schlangen und auch das Chamäleon, das in Europa nur ganz im Süden vorkommt, wo es trocken und heiß ist. Der Goldstreifen-Salamander, die Mallorca-Geburtshelferkröte (Ferreret) und der Spanische Wassermolch sind endemische Amphibien der Iberischen Halbinsel. Aber auch Skorpione und einige größere Spinnen und Tausendfüßler arten fühlen sich in Portugal zuhause.

Natürlich gibt es auch einige Vogelarten in Portugal und auch einige die bei Ihrer Reise durch Portugal fliegen, weil das Land auf der Route der Zugvögel nach und von Afrika liegt. So kann man im Frühling und Herbst Scharen von Vögeln beobachten. An der Atlantikküste leben einige Seevögel und Möwen. In den Bergen findet man Schmutz- und Gänsegeier oder sogar den spanischen Kaiseradler.

Doch auch die Unterwasserwelt von Portugal ist mit exotischen und spannenden Tieren belebt. Die Azoren, die zu Portugal gehören, gelten als die fischreichsten Gebiete der Welt. Barrakudas, Zackenbarsche und Kugelfische sind hier keine Seltenheit. In den Seen und Flüssen gibt es Hechte, Forellen, Barsche und Karpfen. Delphine und Wale, vor allem der Pottwale, können ebenfalls gelegentlich beobachtet werden. Zudem leben hier Kraken und Muränen.

Jedoch gibt es auch einige Tiere, denen man lieber aus dem Weg geht. Zu diesen Tieren gehört die Stülpnasenotter und die Nordiberischen Kreuzotter, welche giftig sind. Doch auch einige Hundertfüßler, deren Gift jedoch in den seltensten Fällen und nur bei bereits erkrankten Menschen Todesfälle nach sich ziehen kann fühlen sich in Alentejo und an der Algarve zuhause.

Auch im Meer vor der südlichen Küste finden sich Petermännchen aus der Familie der Barsche, deren Stiche bei allergisch veranlagten Badegästen Schwellungen, Schwindel und Kopfschmerzen auslösen können. Nicht zu verachten sind auch Rochen und Quallen speziell die portugiesische Galeere und Seeigel. Aber auch der Kugelfisch der über ein starkes Nervengift verfügt.

Wer in trockenen Steppengebieten unterwegs ist sollte sich vor der europäischen schwarzen Witwe (auch die falsche schwarze Witwe) ist kein ungefährliches Tier. Ihr Biss ist sehr schmerzhaft, auch wenn er nicht unbedingt tödlich ist. Festes Schuhwerk und fernhalten von der europäischen Witwe ist daher eine Grundregel.

Der lokal verbreitete Prozessionsspinner ist ebenfalls in seiner Gefährlichkeit nicht zu unterschätzen. Tierische Begleiter, aber auch Menschen sollten sich von diesem Tier fernhalten. Er kann seine Haare bis zu 5 Meter Entfernung abschießen. Besonders Urlauber, die Ihren Hund dabeihaben sollten, sich von diesem Tier fernhalten. Denn ein solcher angriff endet für sie meist tödlich und kann bei Menschen Asthmaanfälle bis hin zur lebensbedrohlichen Schockzuständen führen.

Auch die im Norden Portugal anzutreffende Asiatische Wespe ist ein Insekt, das dem Menschen ebenfalls sehr gefährlich werden kann. Das hornissengroße Tier führt seine Angriffe fast immer nur im Schwarm durch, eine Gegenwehr durch einen Menschen ist also kaum möglich.



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